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n Gedicht:

 

sie war erst vier,als es geschah,
sie erschrak,als sie ihn so sah.
er war nackt und er tat ihr weh,
sie dachte an blumen und grünen klee.

mit sechs wurde es für sie noch schlimmer,
er kam jetzt jede nacht in ihr zimmer.
jede nacht musste sie ihm dienen,
sie dachte an hasen und summende bienen.

zur mutter ging sie dann oft hin,
nur leider hatte es keinen sinn.
die mutter glaubte ihr kein wort,
sie wollte weg,einfach nur fort.

sie war acht,viele männer kamen,
verkauft wurde sie unter fremden namen.
sie stellte all ihre gefühle ab,
sie redete nur noch kurz und knapp.

total abgestumpft war sie mit zehn,
schloß die augen,wollte nichts mehr sehn.
mit ihren kräften ging es zu ende,
es war,ob sie neben sich stände.

sie ging nicht mehr zur mutter hin,
ihr leben verlor den letzten rest sinn.
plöttzlich bekam sie ganz viel mut,
sie starb in ihrem eigenen blut.
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